Smart Media CardSmart Media Card
Immer mehr Anwendungen gibt es, bei denen Speicherkarten verwendet werden. Ich denke da an mp3-Player, Digitalkameras, Handhelds und vieles andere mehr. Smart Media Card Beschreibung, Vor- und Nachteile: Außerdem sind sie wesentlich kleiner und dünner, was sich natürlich auch auf das Gewicht positiv auswirkt. Ganze zwei Gramm wiegt so eine Speicherkarte. Die 22 goldbeschichteten Kontakte liegen großflächig frei, auf Grund der Dünnheit (nur 0,76 mm) ist die Gefahr, sie zu zerbrechen auch größer. Außerdem können durch statische Elektrizität Daten auf der Karte vernichtet werden. Auf Grund der Tatsache, dass sie zwar schnell Daten auslesen können, die Schreibgeschwindigkeit jedoch nur bei ca. 2 MB/s liegt, eignen sie sich nicht als Hauptspeicher. Die Steuerelektronik für die Smart-Media-Karte ist nicht in der Karte selber zu finden, sondern in der Kamera. Deshalb kann es hier zu Schwierigkeiten kommen, wenn es Speicherkarten mit größerer Kapazität auf dem Markt gibt. Hier erkennt das ?Betriebssystem? der Kamera das größere Speichervolumen nicht, und ein Update der Kamerasoftware ist notwendig. Die Lebensdauer der Smart-Media-Karte wird mit ca. 10 Jahren angegeben. Sie kann durch kühle Lagerung verlängert werden. Smart-Media-Karten lassen sich auch durch externe Lese-/Schreibgeräte über USB-Anschluss mit dem Computer verbinden. Mein Hauptanwendungsfall ist die Digitalkamera. Schon bald merkte ich, dass die Speichergröße der zu den meisten Digitalkameras mitgelieferten Speicherkarten nicht ausreicht, um ausreichend Aufnahmen in ausreichender Qu alität zu speichern. In meinem Fall war es eine 16 MB Smart-Media-Karte. Darauf passten in der von mir favorisierten Auflösung nur ca. 22 Aufnahmen, was natürlich viel zu wenig war. Also sah ich mich nach größeren Speicherkarten um und bestellte im Internet die damals günstigste Karte mit einem Speichervermögen von 128 MB zu einem Preis von 138,95 DM, was etwa 71,04 Euro entspricht. Leider beachtete ich nicht, dass es sich dabei um eine No-Name-Karte handelte. Das hatte leider auch zur Folge, dass die Karte fehlerhaft war. Das äußerte sich darin, dass bei einigen Aufnahmen Verfärbungen auftraten, Streifen oder Speicherausfälle. Der Versand nahm die Karte ohne Umstände wieder zurück und erstattete mir den Preis. Eigentlich habe ich nichts gegen No-Name-Produkte, nach dieser Erfahrung beschäftige ich mich jedoch etwas eingehender mit Smart-Media-Karten der Markenhersteller und meine Wahl fiel auf die 128 MB- Smart-Media-Karten von Fujifilm SSFDC (Solid State Floppy Disc Card). Smart Media Card Daten:
Fazit: |


Smart-Media-Karten sind auswechselbare Speichermedien, welche Daten in Speicherchips ablegen. Sie sind gegenüber anderen Speicherkartenformen (Compact-Flash, Memory-Stick, Multi-Media-Card) verhältnismäßig preiswert, da sie ohne eigenen Controller auskommen. Die Daten können ohne Stromversorgung über viele Jahre gespeichert werden. Die Karten sind unempfindlich gegen Erschütterungen und Stöße.